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nuremberg lebt!

Letztes Wochenende habe ich für den alten IBM-PC endlich wieder eine Verwendung gefunden. Dieser war der erste PC in der Familie und wurde Weihnachten 1998 gekauft.

Seine Daten:

  • 350 MHz Intel Pentium II
  • ursprünglich 64 MB RAM (erweitert auf 128 MB)
  • 6 GB Festplatte
  • Diskettenlaufwerk :-)
  • CD-ROM-Laufwerk

Nicht einmal eine Netzwerkkarte war damals üblich. Auch diese ist nachträglich eingebaut.

Nun wurde die zweite Fritzbox (hab einen neuen Vertrag bei 1&1 abgeschlossen -> 3DSL) als WLAN-Bridge mit der anderen zusammengeschlossen. Am LAN-Anschluss hängt nun der IBM-PC.

Auf diesem läuft jetzt Debian und wird als zentraler Server im Familiennetz agieren. Sollte der Stromverbrauch nicht zu groß sein, wird er die NAS-Box ersetzen. Gut, an den 6 GB muss noch dringend etwas gemacht werden, soll er als Fileserver eingesetzt werden, aber das ist angesichts der Festplattenpreise kein so großen Problem. Auch ist Debian mit der Festplatte äußerst sparsam, so verbraucht es gerade mal 600 MB auf der Platte.
Bisher hab ich folgende Services installiert:

  • IMAP
  • VPN

Geplant ist später noch ein Fileserver und dass per IMAP alle meine E-Mailkonten erreichbar sind. Der Server wird dann automatisch die E-Mails von meinen (insgesamt zur Zeit drei) E-Mailpostfächern runterladen und ich kann dann zentral über IMAP darauf zugreifen. Während meiner Wiesauzeit würde dann per VPN ins Heimnetz einwählen können und dort eben auch auf meinen IMAP Zugriff haben und sogar am Drucker ausdrucken können.

Vielleicht probier ich auch einmal Asterisk aus, das hängt allerdings an meiner freien Zeit ab…

Achja, zum Titel des Beitrags: ich habe dem Server den Namen nuremberg gegeben. Grund dafür ist der Standort meiner Praktikumsfirma.
Mal sehen welche Namen meine anderen Geräte in nächster Zeit bekommen… ;-)

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