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Meine Erfahrungen mit dem Samsung NC10

Eigentlich wollte ich mir mit meinem Erfahrungsbericht noch Zeit lassen. Da die IT-Welt allerdings so schnelllebig ist und Frank danach fragte schreibe ich ihn doch schon jetzt. :-)

Inzwischen bin ich seit zwei Wochen Besitzer des Samsung NC10. Mein Gesamteindruck ist sehr positiv. Das Netbook ist leicht, robust und der Akku hält lange. Mit einem Preis von 380 Euro gehört es dabei zum höheren Preissegment. Ein Großteil dürfte allerdings in den 6-Zellen-Akku geflossen sein. Er hält bei mir ca. 4,5 Stunden. Dabei halte ich allerdings das Display bewusst recht dunkel. Im Sommer werde ich es jedoch wohl heller stellen müssen…

Wie bereits in einem anderen Beitrag geschrieben habe ich relativ schnell Ubuntu 8.10 eingespielt. Die Windows-Partition habe ich schon länger nicht mehr gebootet. :-) Mein Netbook verwende ich vor allem fürs Surfen und E-Mail lesen. Während der Zugfahrt wird schon mal, wie gerade im Augenblick, auch ein Text in OpenOffice getippt. Dies macht auf der, für Netbooks relativ großen Tastatur, auch einem Tippprofi Freude!

In Sachen Performance habe ich noch nichts vermisst. Firefox, Thunderbird etc. benötigen allerdings auch nicht so viel Leistung. Aufwendige 3D-Spiele wird man wohl eher nicht spielen wollen. Beim Maximieren von Fenstern (erledigt „maximus“ beim Netbook-Remix von Ubuntu automatisch) entsteht etwa eine halbe Sekunde Verzögerung. Bei großen Webseiten wirkt auch das Scrollen nicht ganz so sanft. An die zwei Punkte habe ich mich allerdings recht schnell gewöhnen können.

Weiterhin negativ aufgefallen ist mir, dass der Sound und das Mikrofon etwas leise sind. Der Ton wirkt auch etwas blechern. Beides ist aber wahrscheinlich teilweise bauartbedingt.

Positiv finde ich übrigens auch die Verarbeitung. Die Scharniere beispielsweise scheinen (habs noch nicht aufgeschraubt :-) ) nicht nur aus Plastik zu bestehen. Bei meinem HP-Notebook hatte ich nach 1,5 Jahren den Fall, dass das Display immer runterfiel. Soetwas möchte ich nicht nochmal erleben…

Wie ich bereits anfangs anklingen ließ: Ich würde das Samsung NC10 wieder kaufen! Es hat bei mir dazu geführt, dass das Thinkpad meistens liegen bleibt und ich auch ohne Stromstecker surfe. Demnächst werde ich die Windows-Partition mit der TOP 10 bestücken. Dann könnte mich der NC10 auch beim Geocachen begleiten.

11 Kommentare

  1. qstreb sagt:

    “Weiterhin negativ aufgefallen ist mir, dass der Sound und das Mikrofon etwas leise sind. ….”

    Mikrofon? funkt es wirtlich? bitte info wie und was und wie :)

    bei mir lauft linux auch gut (ubuntu & arch), nur das der mik will nicht.
    ein Fan kontrol program wie bei AOne wird echt nett
    (unter winbose silent ist wirtlich silent)

    Grüß aus Schwarzwald

  2. franz sagt:

    Hallo qstreb,

    du hast recht, da hab ich mich geirrt. Auch bei mir funktioniert das Mikrofon nur unter Windows. Unter Linux kann ich ihm nur ein Rauschen entlocken. Da die Qualität aber leider nicht so super ist, bin ich ziemlich schnell auf mein Headset umgestiegen…

    Grüße

    Franz

  3. sylvio sagt:

    Hallo!

    Ist ja lustig. Mit dem Netbook auf Geocachingtour. Dann schaun Dich die Muggel dann ganz entgeistert an!
    Dein Erfahrungsbericht ist sehr informativ.
    Ich bekomme auch bald mein Netbook (TERRA MOBILE-HOME EDU). Bin schon sehr gespannt darauf!!
    Ich finde Netbooks auf jeden Fall eine tolle Sache! Klein, Flexibel, Leistungsfähig und und und.

    Schönes Wochenende wünscht

    Sylvio vom Patchworkteam

  4. franz sagt:

    Hallo Sylvio,

    zum Geocachen natürlich eher für’s Waldgebiet.
    Ist aber trotzdem etwas umständlich. Wobei der Onlinemodus der Top10 auch was an sich hat. :-)

    Am liebsten benutz ich zur Zeit mein Netbook mit einem Bluetooth-Stick + Handy um im Zug surfen zu können. *yeah* :-)

    Ebenfalls ein schönes Wochenende!

    Franz

  5. Manu sagt:

    Die akkulaufzeit von nur 4,5 Stunden finde ihc recht bescheiden.

    Liegt das an Linux?

    Mein NC 10 (NC10-KA06DE) mit Bluetooth läuft im “surfbetrieb” glatte 7h:25mm . Backlight gedimmt . Bluetooth und WLAN an.

    Als Linux Distir kommt bei mir Backtrack zum Einsatz (zum Wardriven ;) ) dort kann ich ncihts zur Laufzeit sagen, da das Netbook im Auot permanent am Saft hängt.

    Gruß Manu

  6. franz sagt:

    Hi Manu,

    mh, also so richtig mitgestoppt hab ich die Zeit noch nicht. Hab mich da auf die Restzeit-Anzeige von Gnome (+ Windows) verlassen. Wie viel Saft hat dein Akku, vielleicht haben die da inzwischen was anderes verbaut? Meiner hat 5200 mAh.

    Grüße

    Franz

  7. Manu sagt:

    Hallöchen.

    Auch mein Akku ist ein ganz gewöhnlicher Standard 5200mAh 6 Zellen Akku.

    Unter Windows erreiche ich regelmäsig Laufzeiten von 7 – 8 Stunden. Bildschrim dabei fast auf minimum gedimmt, WLAN eingeschaltet, Bluetooth ausgeschaltet, normaler Firefox Surfbetrieb.

    Unter Backtrack erreiche ich nach ersten Messungen nur um die 4 – 5 Stunden, was aber am fast voll aufgeblendeten Bildschrim und dem permanenten scannen der WLAN Karte liegen könnte (ausserdem wird hier auch noch ein USB GPS Empfänger versorgt).

    Alles in allem ist die Akkulaufzeit für mich gut. Das ganze Gerät solide verarbeitet und sehr gut in der Handhabung.

    Nur ein Problem quält mich : einstweilen ist meine WLAN Karte verschwunden nach dem booten. Wird neugestartet ist sie meist wieder da und einsatzbereit. Ich kann jedoch noch nicht genau abschätzen ob es sich hier um einen Hardware- oder Softwarefehler handelt. Ist dir ähnliches wiederfahren?

    Grüße aus Mittelfranken

    Manu

  8. franz sagt:

    Hi Manu,

    beim WLAN hab ich ab und zu mal das Problem, dass er einfach meinen Access Point nicht finden will. Er findet aber trotzdem allerhand fremde WLAN-Netze… Bisher half nur ein Restart von Ubuntu. Vielleicht haben unsere WLAN-Probleme die gleiche Ursache?! Schreib mir doch bitte, wenn du deines lösen konntest! :-)

    Ebenfalls Grüße aus Mittelfranken!

    Franz

  9. Ich habe euere Kommentare mit Interesse gelesen und würde mich freuen, wenn ihr mal die Liveversion von dem angepassten fluxflux fürs NC 10 für mich testen könntet, da ich selber das NC 10 nur für 3 Stunden hier hatte und einige Einstellungen danach einarbeiten musste.

    Interessant wären für mich FN-Tasten und Sound/Mikro (einige Anweisungen stehen auf meiner Webseite dazu).

    Für eventuelle Rückmeldungen sage ich herzlichen Dank, Erfahrungen fließen ins nächste Release mit ein und sollten interessierten NC-10-Nutzern zugute kommen!

    Grüße aus der Oberpfalz,

    Thomas.

  10. QbeRt sagt:

    lol hat hier denn keiner UMTS, wofür brauch man bluetooth. Hauptsache umts würd ich sagen weils in zukunft immer wichiger werden wird. Im Zug über handy surfen, wie arm is das denn. ich sag nur Kabel oder nen stick, das sieht doch behindert aus, unpraktisch oben-drein. Außerdem geht über blue voll viel Leistung verloren. Wenn du dann auch noch zahlst pro datenpaket lach ich dich aus. Integriertes umts mit tages oder monatsflatrate, was anderes bringt nichts bei netbooks, wofür heisst es denn “Netbook” ?

    Das NC10 rockt, obwohl das eee 901 auch sehr fein ist, bis auf den Flashspeicher.

  11. franz sagt:

    Hallo QbeRt,

    UMTS ist mir schlicht und einfach zu teuer um mal kurz unterwegs ins Internet zu gehen. Und warum sollte ich extra einen zusätzlichen Vertrag abschließen? Meine Verbindung über Bluetooth funktioniert super. Bluetooth ist auch schnell genug für GPRS. Kabelsalat?! Das Bluetooth-Kabel ist fast unsichtbar… ;-)
    Ich zahle indirekt pro Datenpaket: Ich zahle pro 100 KB. Aber wie gesagt, ist für mich voll ausreichend. Und außerdem hab ich inzwischen ein eigenes Auto, fahr also nicht mehr Zug… :-)

    Grüße

    Franz

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